Weiter geht es mit Monika Kastberg, unserer Assistenz der Geschäftsführung, im zweiten Teil ihres Interviews mit Antworten zu Ausschluss- und Auswahlkriterien potentieller Bewerbungen. Sollten noch Fragen offen geblieben sein, melde Dich gerne unter sandra.hofmann@teamfact.com und ich werde Deine Frage beim nächsten Interview für Dich stellen.

 

Du bist die erste, die die Bewerbungen auf den Tisch bekommt. Nach welchen Kriterien beurteilst du, wer von den potentiellen Junior Beratern zum Telefoninterview eingeladen wird und wer nicht?

Da die Bewerbungen in der heutigen Zeit alle digital übermittelt werden, hat man das Problem mit den Kaffeeflecken und Eselsohren nicht mehr. [lacht] Der Aufbau der Bewerbung ist wichtig, das Layout – kann man den Lebenslauf nachvollziehen? Das letzte Ereignis sollte an erster Stelle stehen. Die Bewerbung sollte außerdem vollständig sein. Zu einer guten Bewerbung gehört ein Anschreiben, also ein Motivationsschreiben. Ich bekomme schon Magenschmerzen, wenn in der E-Mail nur steht: „Bitte finden Sie im Anhang meinen Lebenslauf“. Wir wünschen uns, dass der Bewerber sich auch mit unserem Unternehmen auseinandergesetzt hat und stellen dies sehr schnell am Motivationsschreiben fest. Bei Absolventen ist es auch sehr wichtig, dass Nebenjobs angegeben werden. Da ist es völlig egal, ob derjenige als studentische Hilfskraft gearbeitet hat oder gekellnert hat.

 

Es zeigt einfach, dass der Bewerber sich selbst bemüht hat, das Studium zu finanzieren. Außerdem ist ehrenamtliches Engagement wichtig und die Angabe von Hobbies und Interessen. Daran sieht man auch, ob ein Bewerber sehr an seinen Ort gebunden ist. Wenn er Vereinstätigkeiten macht, wie z.B. die Jugendmannschaft trainiert, dann könnte auch die Reisetätigkeit ein Problem sein. Wir möchten einfach durch die Bewerbung ganz viel über den Kandidaten erfahren.

Wie ist das Verhältnis zwischen den Bewerbern, die es mit ihrer Bewerbung nicht in die Telefonrunden schaffen, zu denen, die weiterkommen?

Bei den Junior Beratern ist das Verhältnis noch etwas besser, als bei erfahrenen Beratern, weil bei denen noch vieles ausbaufähig ist. Egal, ob er oder sie nun Mathematik oder Wirtschaftsinformatik studiert hat, kann man da bei einem Gespräch noch ganz viel rausholen. Entscheidend ist auch immer die Frage, warum er in die Beratung möchte.

Was ist für dich ein sofortiges Ausschlusskriterium, bei dem du die Bewerbung direkt zur Seite legst?

Solche Massenbewerbungen, bei denen ein persönliches Anschreiben fehlt. Außerdem ist es nicht gut, wenn keine persönliche Ansprache erfolgt. Man findet zum Beispiel über unsere Webseite heraus, wer für unseren Bewerbungsprozess Ansprechpartner ist.

Vielen Dank für diese aussagekräftigen Antworten und deine Zeit. Möchtest du selbst noch etwas ergänzen?

Mmh, ich glaube, dass die Junior Berater gar keine Angst vor dem Einstieg bei uns haben brauchen. Sie werden von uns nicht ins kalte Wasser geschubst. Sie bekommen in der Regel ein bis zwei SAP Schulungen und wenn wir dann zeitnah ein Projekt finden ist er auch nicht allein. Er bekommt dann am Anfang ein kleines Aufgabenpaket und hat immer jemanden an seiner Seite, der ihn unterstützt.

Vielen Dank für das nette Gespräch.

Als nächstes wird Tanja Schulze-Everding, langjährige Beraterin und Verantwortliche für das Thema Recruiting, Rede und Antwort stehen. Sie spricht über ihre persönliche Motivation als Beraterin tätig zu sein und geht speziell auf den Tech- und Fit-Call ein.

Sandra
Hofmann Head of Communications

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