Unsere Interviewserie geht in eine neue Runde – mit Monika Kastberg. Sie ist diejenige, die alle Bewerbungen als Erste in die Hand bekommt. Als Assistentin der Geschäftsführung ist sie für viele Dinge zuständig, die Hinter den Kulissen ablaufen, z.B. aus dem Bereich Recruiting, Reisekostenabrechnung und vieles andere.

 

Wie bist du zu Teamfact gekommen?

Die drei Geschäftsführer und ich waren früher bei einer anderen Beratungsfirma angestellt, die im Prinzip das gleiche gemacht hat wie Teamfact. Als das Unternhemen auf der Kippe stand, wusste das einer unserer Geschäftsführer durch externe Kontakte, dass bei dem anderen Beratungsunternehmen Kündigungen anstehen und hat mich gefragt, ob ich Teamfact unterstützen würde. Da habe ich mich tierisch gefreut! So habe ich im April 2013 bei Teamfact angefangen und kümmere mich u.a. um die Bereiche Recruiting, Reisekosten und vieles mehr.

Also bist du das Herz der Firma, was viele kleine Dinge zusammenhält?

Ich kümmere mich um viele Dinge. Auch um neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die noch viele Fragen haben – zu den administrativen Abläufen, Urlaubsmeldungen, Bescheinigungen und so weiter.

 

Wir haben flache Hierarchien und keine umfangreichen Organisationshandbücher. Vieles läuft auf dem „kurzen Dienstweg“, wir möchten auch keine Behörde sein.

Wie ist es für dich in einem Bereich zu arbeiten, der für Außenstehende zunächst undurchsichtig erscheint?

Dadurch, dass mein letzter Arbeitgeber im gleichen Bereich tätig war, ist mir die Terminologie bekannt. Ich habe auch gelernt, dass es gar nicht zwingend notwendig ist sich fachlich tief einzuarbeiten und zu begreifen. Ich kann durchaus einschätzen, ob ein Kandidat geeignet ist oder nicht und wenn ich mir unsicher bin leite ich die Profile an erfahrene Berater weiter, die das vom Fachlichen durchleuchten. Die ersten Jahre habe ich mich schwer getan, aber inzwischen bin ich sehr gut in der Lage, die richtigen Einschätzungen zu geben. Das Produkt, was wir verkaufen ist am Ende eine Dienstleistung. Das ganze Drumherum wie z.B. die administrativen Abläufe und so weiter bleiben gleich, egal welche Art von Dienstleistungen wir anbieten.

Du hast gesagt, dass es gerade am Anfang der Karriere bei Teamfact viele Fragen von neuen Mitarbeitern gibt. Was denkst du – was ist die größte Herausforderung als Junior Berater?

Ich glaube viele Junior Berater können es sich noch nicht vorstellen, wie es ist von Montag bis Freitag im Projekt vor Ort beim Kunden zu sein. Wir setzen zwar 100% reisetätig voraus, das geht auch aus unseren Anzeigen hervor. Aber ich denke, dass es vielen nicht ganz klar ist, was das genau bedeutet, wenn sie aus ihrem gewohnten sozialen Umfeld raus sind. Wir können es nicht garantieren, dass die Berater dort eingesetzt werden wo sie wohnen. Das wäre wünschenswert, aber leider klappt das oft nicht. Ein Juniorberater ist aber niemals alleine beim Kunden, sondern immer im Team. Vor Ort entsteht dadurch auch eine eigene Gemeinschaft. Die Gruppen machen auch abends viel zusammen und darüber müssen sich die Bewerber im Klaren sein: Sie leben in zwei Welten.

Vielen Dank für das Gespräch.

Im zweiten Teil des Interviews erklärt Monika, nach welchen Kriterien sie Bewerbungen beurteilt und spricht über sofortige Ausschlusskriterien.

Sandra
Hofmann Head of Communications

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