Heute starten wir mit einer neuen Interviewreihe. Wir möchten Euch mit einem Blick hinter die Kulissen unsere Unternehmenskultur und unseren Recruitingprozess näher bringen. Als BI-Berater und Beraterinnen unterstützen wir hauptsächlich Konzerne und mittelständische Unternehmen dabei Business Intelligence Anwendungen mit SAP Produkten zu implementieren. Unsere Personalverantwortlichen werden zukünftig Rede und Antwort stehen. Solltest Du noch Fragen haben, melde dich gerne unter sandra.hofmann@teamfact.com und ich werde Deine Frage beim nächsten Interview für Dich stellen. Den Auftakt gibt einer unserer drei Geschäftsführer Pierre Duske. Er erklärt, wie er selbst Berater geworden ist, wo er sich in der Woche aufhält und was er den ganzen Tag macht.

 

Hallo Pierre, was bedeutet der Begriff Business Intelligence?

Business Intelligence ist ein sehr spezielles Thema. In Unternehmen existieren meist wahnsinnig viele verschiedene Softwareapplikationen, die unterschiedlichste Daten produzieren. Die Aufgabe von Business Intelligence ist es, all diese Daten zentral zu sammeln und in Informationen umzuwandeln, auf deren Basis Geschäftsentscheidungen getroffen werden können. Zusammenfassend geht es darum, große Datenmengen für die Unternehmenssteuerung in eine auswertbare Form zu bringen.

Wie kann man sich Euren Arbeitsalltag vorstellen?

Beim Begriff Berater denken viele zunächst an den typischen Unternehmensberater von Firmen wie z.B. McKinsey. Bei denen geht es mehr um die Strategieberatung mit der Definition langfristiger Unternehmensziele. Das ist bei uns anders. Die BI-Beratung ist IT-lastiger. Bei uns geht es darum, Lösungen im SAP Umfeld umzusetzen. Projekte beginnen häufig mit einer Analysephase.

Gemeinsam mit dem Fachbereich analysieren wir die Aufgabenstellung. Danach entwickeln wir ein Konzept, was die Lösung beschreibt. Anschließend beginnt die Implementierung, gefolgt von Tests und Übergabe an den Kunden. Wir arbeiten nach bewährten Modellen der Softwareentwicklung und des Projektmanagements. Da für die Entwicklung von Business Intelligence Anwendungen viel Abstimmungsaufwand notwendig ist, sind wir hauptsächlich bei unseren Kunden vor Ort tätig. 

Wie sieht Eure Unternehmenskultur aus?

Das wichtigste Gut sind bei uns die Mitarbeiter. Bei unserer noch kleinen Unternehmensgröße von 18 Personen leben wir eine offene Kommunikation. Wir versuchen unsere Prozesse so gut es geht transparent darzustellen und haben eine flache Hierarchie. Wir arbeiten nicht mit Titeln, die die Mitarbeiter anstreben können, wie bei manch anderem Beratungsunternehmen. Wir konzentrieren uns auf eine individuelle Förderung jedes Mitarbeiters und jeder Mitarbeiterin und investieren viel in Weiterbildungen und Zertifizierungen. Ich hatte bereits erwähnt, dass wir bei unseren Kunden in ganz Deutschland unterwegs sind. Von daher ist es für uns sehr wichtig, dass regelmäßige Company Meetings stattfinden. Viermal im Jahr treffen wir uns für zwei Tage in einer anderen Stadt, organisiert von den Mitarbeitern. Die Zeit nutzen wir einerseits zur Weiterbildung, andererseits natürlich auch zum Teambuilding. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass die Mitarbeiter etwas miteinander unternehmen und so das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird.

Was ist die größte Herausforderung als Berater?

Die größte Herausforderung ist, dass man, im Vergleich zu einem klassischen Job, innerhalb der Arbeitswoche nicht daheim ist. Das ist eine Situation mit der sich zunächst nicht jeder identifizieren kann. Aber gerade der Einsatz bei den verschiedenen Kunden vor Ort bietet sehr viel Abwechslung und ist weit weg vom Einheitsbrei in dem sich nach ein paar Jahren Betriebszugehörigkeit so mancher Arbeitnehmer wiederfindet. Unsere Kunden sind in den verschiedensten Branchen tätig und dementsprechend vielfältig sehen auch unsere Projekte aus. Als BI-Berater bekommen wir schnell Einblick wie der Kunde sein Unternehmen steuert. Das kann in der Vielfalt ein klassischer Beruf nicht bieten.

Was macht ihr dann abends, wenn ihr im Hotel wohnt?

Wir achten darauf, dass keiner allein im Projekt ist, sondern dass wir immer ein Team vor Ort haben. Somit ist niemand allein im Hotel. Man kann mit den Kollegen zum Abendessen gehen oder sich sportlich betätigen. Im Laufe der Zeit entstehen meist feste Termine für die Abendgestaltung. Die einen gehen ins Fitnessstudio, die anderen gehen zum Fußball oder ins Kino. Wir nutzen die Zeit im Hotel auch, um über Projekte zu sprechen oder an Onlineschulungen zur Weiterbildung teilzunehmen. Wenn man möchte, gibt es immer etwas zu tun.

Das klingt sehr spannend! Schade, dass Euer Berufsfeld recht unbekannt ist. Wie bist du denn Berater geworden?

Ein Studienkollege, der jetzt auch mein Geschäftspartner ist, hatte mich damals angesprochen und ich konnte mir anfangs nicht allzu viel unter einem Berater vorstellen. Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt nicht so richtig gewusst was auf mich zukommt und muss ehrlich gestehen, dass ich bis zu meinem ersten Arbeitstag noch nie mit SAP zu tun hatte. Ich habe selbst Informatik studiert und hatte damals im Studium keinerlei Kontakt mit SAP oder ähnlicher Unternehmenssoftware. In den ersten Wochen als Berater hat es mich direkt gepackt. Es war alles so spannend und abwechslungsreich. Als Berater bist Du kein reiner Entwickler oder reine Vertriebler, sondern arbeitest in einem Berufsfeld, was sehr vielseitig ist. Heute bin ich froh, dass ich damals diesen Weg eingeschlagen habe.

Das klingt super. Danke für das nette Gespräch.

Im nächsten Teil des Interviews spricht Pierre über den Bewerbungsprozess und Erwartungen an Bewerber und Bewerberinnen.

Sandra
Hofmann Head of Communications

Weitere Artikel des Autors