Wie schwierig sich Berufs- und Familienleben manchmal vereinen lassen, braucht man Katharina Geißler nicht erzählen. Wie sie Ihren Alltag erfolgreich meistert, erfahrt Ihr hier:

 

Wie bist Du zu Teamfact gekommen?

Das ist eine lange Geschichte. (lacht) Ich kenne die Geschäftsführer und eine der Mitarbeiterinnen schon ewig, weil wir früher bei einer anderen Firma zusammen gearbeitet haben. Wir haben uns gut verstanden und noch Kontakt gehalten. Als meine damalige Firma Insolvenz angemeldet hat und viele Mitarbeiter gekündigt haben, war das eine komische Stimmung. Ich stand mit Pierre und Tanja in Kontakt und es hat sich irgendwie alles so ergeben. Der Pierre fragte mich, ob ich nicht Lust hätte einzusteigen und da dachte ich mir, dass ich mir das gut vorstellen könnte. Überzeugt haben mich einfach die Personen, die ich kannte.

Was schätzt Du besonders an diesen Personen?

Die offene Art und außerdem beschäftigen sie sich immer mit spannenden Sachen. Ich hatte eine gute Vorstellung, wie das Unternehmen so tickt und das Gefühl, dass ich da gut aufgehoben bin. Mit meiner familiären Situation und mit dem, was ich machen wollte.

 

Wie lange bist Du jetzt schon dabei?

Meine allererste Stelle in der IT-Beratung habe ich Ende 2003 begonnen. Da habe ich bei der SAP meine erste Schulung gemacht. Anfang 2004 kam ich in mein erstes Projekt bei VW. Bei Teamfact habe ich im Juli 2013 angefangen.

Du bist ja nun mit 13 Jahren Berufserfahrung schon ein alter Hase. Gibt es für Dich genügend Herausforderungen bei Teamfact?

Ja! Dadurch, dass vieles offen ist und man sich engagieren kann, wo man möchte. Es ist nicht festgefahren und das finde ich toll. Da wir ein kleines Unternehmen sind, habe ich immer das Gefühl, dass man das selber sehr gut steuern kann. Die Wünsche, die man hat, kann man äußern, sie finden Beachtung und man kann sie umsetzten.

Hast Du ein Beispiel, bei dem das schon richtig gut geklappt hat?

Als ich angefangen habe, konnte ich einen Kunden mitbringen. Ich konnte bleiben, wo ich war und auch bei Schulungen wurden alle meine Wünsche respektiert. Sie haben auch wahrgenommen, wo ich gerne hinmöchte oder wollte. Es gab so eine Situation, bei der woanders Not an Mann war und ich eine Position übernehmen musste. Das wurde dann auch zeitlich beschränkt und gesagt, dass wir jetzt einfach keine andere habe, die das machen kann. Es war aber für das Unternehmen wichtig.

Du wolltest gerne zu einem anderen Kunden wechseln?

Einer der Mitarbeiter bei dem neuen Kunden, den ich von noch von meinem alten Projekt kannte, hatte auch direkt nach mir für ein neues Projekt gefragt. Ich dachte, das würde ganz gut passen. Der neue Kunde bei dem ich bin, ist Vorreiter mit seinem BI-System oder mit HANA. Vom technischen Aspekt war es also sehr interessant. Außerdem ist es etwas anders, als eine Bank - eine neue Industriesparte. Man kann dort remote arbeiten, was für die Familie auch Vorteile hat. ganz wichtig sind die Leute, die vor Ort sind, ganz wichtig. Ich dachte, es wäre mal schön mehr Leute von uns um mich zu haben.

Recruiting ist oftmals schwierig in unserem Bereich – also neue, gute Berater zu finden. Da passiert es bestimmt auch oft, dass Firmen versuchen Dich abzuwerben. Welchen Aspekt der Unternehmenskultur schätzt Du so sehr, dass Du bei Teamfact bleibst?

Zum einen den Inhaltlichen. Ich habe das Gefühl, meine Interessen werden wahrgenommen. Ich kann meine Zukunft mitgestalten und mitverwirklichen bei Teamfact. Das ist sehr wichtig für mich. Wir haben kleine Kinder und auch das findet Beachtung. Es passt zusammen und mir wird nichts aufgedrückt, was mit unserem Familienleben nicht zu verwirklichen ist.

Was ist für Dich das Schwierigste an Deinem Beruf?

Vielleicht dieses Fortsein von Zuhause und was das alles mit sich bringt. Wir sind vor fünf Jahren in eine neue Stadt gezogen. Es ist schwer sich dort ein Umfeld aufzubauen, wenn man immer einen Teil der Woche woanders ist. Wenn nicht viele Leute von uns vor Ort sind, muss man natürlich auch das Alleinsein aushalten können. Meine Woche ist wirklich unterteilt in einen Arbeitsteil und einen Privatteil. Man ist immer sehr intensiv in dem Einen und dann wieder sehr intensiv in dem Anderen.

Wie löst Du diese Herausforderungen für Dich?

Eigentlich kommt man recht schnell in das Eine oder in das Andere wieder rein. Es gibt sicherlich schwierige Momente, wenn die Kinder weinen und gerne ihre Mama hätten. Natürlich hat man ein schlechtes Gewissen, aber ich weiß auch, dass ich von meiner Familie unterstützt werde. Mein Job wird akzeptiert und es ist denen auch wichtig, dass es mir gut geht. Auf der anderen Seite versuche ich auch meine Beratertage so zu legen, dass ich an Geburtstagen oder anderen wichtigen Anlässen auf jeden Fall da bin. Damit die Kinder wissen, wenn sie mich wirklich brauchen, bin ich auch auf jeden Fall da.

Welche persönliche Stärke von Dir bringst Du mit ins Unternehmen?

Ich glaube, ich bin vom Typ eher jemand, der ruhiger und ein bisschen überlegter ist. Mir macht es Spaß Dinge zu analysieren. Und ich bin jemand, der sehr zuverlässig ist. Wenn ich mich für irgendetwas verantwortlich fühle, dann kümmere ich mich wirklich darum. Ich nehme den Leuten dann auch ein Stück ihrer Arbeit ab oder halte ihnen den Rücken frei. Damit sie wissen, da ist jemand, der sich kümmert.

 

 

Sandra
Hofmann Head of Communications

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