Markus Alterauge spricht in unserer Interviewserie über seine jahrelange Erfahrung im SAP-Bereich, wie er zum Thema Business Intelligence gefunden hat und gibt Tipps an junge Berater und Beraterinnen.

 

Wie bist Du zu Teamfact gekommen?

Ich bin über Katharina, Pierre, Marco und Andreas zu Teamfact gekommen. Wir kannten uns aus einer vorhergehenden Firma.

Was war der Grund für Dich mitzuziehen?

Ich habe vorher bei einer anderen Firma gearbeitet, die aus dem Umfeld kommt. Dort habe ich aber keine Perspektive für mich gesehen und bei Teamfact hat man mir eine Position angeboten, die mir auch sehr zugesagt hat. Eine Position, die eine Herausforderung ist, aber meine Bedürfnisse auch anspricht.

Inwiefern unterscheidet sich Teamfact von Deinen anderen Arbeitgebern?

Bei meinen alten Arbeitgebern gab es relativ feste Regeln über Ausgaben wie bspw. Reisekosten und Möglichkeiten sich zu bewegen. Das halten wir bei Teamfact noch flexibel, was das Unternehmen eben auch interessant macht.


Dadurch kann ich Möglichkeiten wahrnehmen, die ich sonst nicht hätte wahrnehmen können. Ich habe bei Teamfact - das kann ich für mich persönlich sagen - eine sehr große Entscheidungsfreiheit und das werte ich sehr hoch.

Was ist für Dich die größte Herausforderung in Deinem Arbeitsalltag?

Mich mit neuen Themen auseinandersetzen. Das ist ein Kampf seit ich im Beratungsgeschäft angefangen habe. Die Technologie verändert sich so schnell, dass es schwer ist den Überblick zu behalten und sich zu fokussieren. Es gibt die Anforderung der täglichen Arbeit, bei der man bestimmte Dinge erledigen muss. Andererseits die Notwendigkeit über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich weiterzuentwickeln. Es ist wichtig den Blick für den Markt und technische Entwicklungen zu behalten. 

Wie bewältigst Du diese Anforderung?

Bei der Arbeit geht es um Professionalität und damit erarbeitet man sich auch bestimmte Freiräume. Da ich nur vier Tage im Projekt bin, habe bei Teamfact die Möglichkeit einen Tag dafür zu nutzen mich weiterzubilden. Manchmal kommt es auch vor, dass ich mich am Abend hinsetzte und noch einen Kurs durcharbeite. Mein Beruf ist auch ein bisschen mein Hobby - das muss so sein, glaube ich.

Wie lange bist Du schon im Beratungsgeschäft?

Das sind mittlerweile fünfzehn Jahre.

Dann bist schon eine Weile dabei. Denkst Du, dass Du das alles in zwanzig Jahren noch leisten kannst?

In diesem Rhythmus ist das kein Problem. Schwierig ist es, das fünf Tage die Woche zu tun. Wenn man am Wochenende nur kurz nach Hause kommt, um seine Sachen zu waschen und seine Zeit mit der Familie zu verbringen. Als Firma muss man sehr genau drauf achten, dass man seine Leute nicht verheizt. 

Wie kann einer Firma das gelingen, die Leute nicht zu verheizen?

Es ist wichtig, dass man eine Balance herstellt. Am Anfang ist es für jeden Berater so, dass er mal fünf Tage die Woche arbeiten muss. Wenn ein Projekt das aber nicht zwingend erfordert, dass man vor Ort präsent sein muss, kann man auch remote arbeiten. Die Möglichkeit zu haben einen Teil meiner Arbeit aus meinem gewohnten Umfeld zu leisten, ist ein wichtiger Bestandteil. Auch kann ich mir dann die Arbeit ganz anders einteilen. Viele Dinge, die wir machen, werden nicht von neun bis fünf erledigt. Man kann sie auch von zwölf bis acht erledigen oder zwölf  bis Mitternacht. Es ist gut, wenn es die Möglichkeit gibt solche persönlichen Präferenzen zu respektieren.

Wie wird bei Teamfact Wertschätzung vermittelt?

Das kann ich im Moment noch nicht allumfassend beurteilen, ich habe gerade mein erstes Jahr bei TF hinter mir.. Ich merke jedoch, dass mir von Seiten der Geschäftsführung sehr großes Vertrauen entgegen gebracht wird und ich sehr frei entscheiden kann. Das ist für mich ein Ausdruck von Wertschätzung. Außerdem gehen wir sehr offen miteinander um. Das Jahresgespräch, bei dem ich ein konzentriertes Feedback über meine Arbeit des letzten Jahres bekomme, ist für mich ein ebenso wichtiger Gradmesser um zu bestimmen, ob ich noch auf Kurs bin und wie meine Arbeit bei den Kollegen ankommt. Da wir ein kleiner Kollegenkreis sind und jeder frühzeitig Verantwortung übernehmen muss, müssen wir sehr offen miteinander kommunizieren. Das ist Herausforderung und Wertschätzung zugleich, denn jeder Einzelne zählt!

Wir haben bei Teamfact den Expertenkreis. Wie bewertest Du es, dass es das innerhalb der Unternehmenskultur gibt?

Ich finde das sehr wichtig. Die Themen sind so vielfältig und man muss sich irgendwo fokussieren. Es muss gemeinsam entschieden werden, worauf man sich aus diesem Konglomerat aus Möglichkeiten konzentrieren will. Dabei ist regelmäßiger Austausch wichtig.

Was ist für Dich das Schönste an Deinem Beruf?

Ich bin mein Leben lang schon Bastler und Beratung hat viel mit Basteln zu tun. Man bastelt Ideen oder Möglichkeiten zu einer Lösung zusammen. Das ist für mich das Schöne an dem Beruf. Es gibt eigentlich nichts vorgefertigt von der Stange. Man muss ständig gucken, wie die Gegebenheiten sind und was man daraus am besten machen kann. Das finde ich schön.

Wie bist Du eigentlich dazu gekommen Dich gerade für den Bereich Business Intelligence zu begeistern?

Das hat mich schon immer interessiert. Die Verknüpfung zwischen Technologie und Betriebswirtschaft war das Interessante für mich. Zu der Zeit, als ich tief in SAP- Welt einstieg, war Business Intelligence gerade Thema. Da dachte ich mir, ich spring mal auf diesen Zug auf. Da kann ich vielleicht beide meiner Neigungen miteinander verknüpfen.

 

 

Sandra
Hofmann Head of Communications

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