Unsere Interviewserie geht in eine neue Runde – mit Martin Schramm. Martin ist ein neues Teammitglied bei Teamfact und noch ganz frisch mit SAP-Bereich. Wie es ihm nach ein paar Wochen bei uns ergeht und er seinen Eintritt ins Berufsleben bewertet, erfahrt Ihr hier:

 

Wie bist Du zu Teamfact gekommen?

Ich bin seit kurzem mit meinem Studium fertig und habe in den letzten Jahren festgestellt, dass Jobmessen ein guter Kontaktpunkt sind, um mit Firmen ins Gespräch zu kommen. Als meine Masterarbeit in der heißen Phase war, habe ich die connecticum in Berlin besucht und bin dort auf Teamfact gestoßen. Ich hatte mir vorher schon die Ausstellermappe angeschaut und bin dann gezielt zum Stand von Teamfact gegangen. Da hatte ich ein entspanntes Gespräch mit Monika über die Firma und über mich. Monika hat mir ihre Visitenkarte gegeben und das war der Anfang.

Warum hat Dich gerade Teamfact und das SAP-Umfeld interessiert?

Offen gesagt, mit SAP hatte ich vorher quasi keine Berührungspunkte. Ich habe gemerkt, dass ich durch mein Mathe-Studium in die Beratung mit IT-Fokus gehen kann und auch möchte.

 

Über die IT-Beratung habe ich mich durch verschiedene Quellen informiert und früh festgestellt, dass ich mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten besser zu ihr und sie zu mir besser passt als die klassische Wirtschaftsberatung. Dass ich letztendlich im SAP-Umfeld gelandet bin, ist eher Zufall.

Was hat Dich dazu bewogen, Dich für Teamfact zu entschieden?

Für mich war interessant, dass die Bewerbungsgespräche bei Teamfact von den Berater und Beraterinnen, also den zukünftigen Kollegen, geführt werden. Das kannte ich so aus vorherigen Gesprächen überhaupt nicht. Dieses Menschliche bei dem Bewerbungsvorgang hat mir gefallen. Ich habe dabei schnell gemerkt, dass Teamfact es zu mir passt. Es ist ein kleines Unternehmen und die flachen Hierarchien liegen mir einfach besser. Bisher entspricht der Arbeitsalltag meinen damaligen Erwartungen und der Umgang unter den Kollegen ist sehr angenehm. Als SAP-Neuling habe ich zuerst eine Schulung bekommen und eine Woche später vor Ort mit den ersten Projekten angefangen. Das war ein schneller Einstieg. Heute kann ich sagen, dass mir dieses "training on the job" gut tat.

Was ist gerade jetzt am Anfang für Dich die größte Herausforderung?

Erstmal den groben Überblick über unsere Tätigkeit zu finden. Worüber ich immer noch nachdenke, ist wie stark die Mischung von technischer Implementierung und wirtschaftlichem Mitdenken ist. Die SAP-Systeme selbst sind als Neueinsteiger auch eine Herausforderung, die etwas Gewöhnungszeit erfordert. Ich habe aber vor allem in den letzten Wochen einen Überblick bekommen und kann die Aufgaben heute selbstständiger lösen.

Du bist jetzt schon ein paar Wochen bei uns. Wie wird für Deiner Meinung nach bei Teamfact Wertschätzung vermittelt?

Man wird sehr schnell integriert. Ich habe das Glück, dass ich in einem recht großen Team bin und somit gleich viele Ansprechpartner und Kontakte habe. Mir war schon in der ersten Zeit klar, dass es kein Problem ist, nachzufragen. Es wird immer geholfen. Da habe ich mich natürlich schnell wohl gefühlt.

Was qualifiziert Dich zum SAP-Berater?

Durch mein Studium als Mathematiker passe ich ja generell überall und nirgendwo rein. Klassische Mathematiker-Berufe gibt es kaum. Das analytische Denken ist allerdings sehr gefragt. Ich bin durch mein Studium relativ stressresistent geworden, weil Mathematik ein forderndes Studium ist. Das mathematische Denken, Interesse an IT und analytisches Denken sind gute Grundvoraussetzungen. Ich würde auch sagen, dass ich ein umgänglicher Typ bin, was es auch braucht. Sich auf einem freundschaftlichen Level zu begegnen macht es intern wie extern meiner Erfahrung nach einfacher.

Was würdest Du machen, wenn Du Dich ein Jahr nicht um deinen Unterhalt kümmern müsstest?

Wahrscheinlich würde ein halbes Jahr reisen und ein halbes Jahr die Zeit nutzen, um etwas völlig Neues kennenzulernen. Vielleicht ein neues Musikinstrument erlernen oder mich in ein fremdes Thema einlesen – aktuell finde ich zum Beispiel Architektur sehr interessant.

Was sind Deine Ziele bei Teamfact?

In den nächsten Jahren würde ich mich gerne ein bisschen spezialisieren und projektunabhängig Experte in einem Thema werden. Irgendwann möchte ich natürlich auch einmal selbst ein Projekt leiten. Ich hätte auch kein Problem damit, irgendwann selbst Bewerbungsgespräche zu führen oder auf Firmenkontaktmessen auf der anderen Seite des Tisches zu stehen.

Sandra
Hofmann Head of Communications

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